{"id":14,"date":"2016-11-23T20:46:05","date_gmt":"2016-11-23T20:46:05","guid":{"rendered":"http:\/\/wp.platinman.de\/?page_id=14"},"modified":"2017-01-10T13:59:39","modified_gmt":"2017-01-10T12:59:39","slug":"historie","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/wp.platinman.de\/?page_id=14","title":{"rendered":"Historie"},"content":{"rendered":"<table border=\"0\" width=\"100%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><a title=\"Ausschreibung 2001\" href=\"http:\/\/www.gerlachworld.de\/platinmann\/history\/2001-Ausschreibung.pdf\" target=\"_blank\">Originalausschreibung 2001<\/a><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><a title=\"Ausschreibung 1994\" href=\"http:\/\/www.gerlachworld.de\/platinmann\/history\/img045.jpg\" target=\"_blank\">Ausschreibung 1994<\/a><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><a title=\"Ergebnisse 1994\" href=\"http:\/\/www.gerlachworld.de\/platinmann\/history\/img046.jpg\" target=\"_blank\">Ergebnisse 1994<\/a><\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h2>Zum alten Lauf finden sich im Internet heute noch einige Kommentare. Hier eine Auswahl:<\/h2>\n<table border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>\n<h3>Ehemals der h\u00e4rteste Berglauf im Rhein-Sieg-Kreis.<\/h3>\n<p>Start war in Hennef Altenb\u00f6dingen und dann ging es \u00fcber 5 Berge und 17,1 km. Legend\u00e4r war der dritte Berg.<br \/>\nBei Regen zog man sich gegenseitig an den B\u00e4umen hoch :o) Ich meine um die 23% Steigung hatte Berg Nr.3.<br \/>\nDer Lauf wurde 2000 oder 2001 das letzte Mal durchgef\u00fchrt und dann aufgrund von Anzeigen und Protesten aus der Bev\u00f6lkerung abgesetzt.<br \/>\nLeider existiert seit kurzer Zeit die Offizielle Homepage des Platinmans nicht mehr. Falls jemand noch Infos hat bitte an mich&#8230;<\/p>\n<p>Einmal im Jahr, am Freitag des ersten Wochenendes im Juni, treffen sich Anh\u00e4nger und Freunde dieses landschaftlich wundersch\u00f6nen Berglaufs am alten Startplatz und laufen in Gruppen, ohne Wettkampfgedanken diesen sch\u00f6nen Lauf. Anschlie\u00dfend werden mitgebrachten Getr\u00e4nke und Speisen in geselliger Runde zu sich genommen und man schw\u00e4rmt von alten Zeiten :o)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<h3>16.06.2001- 8. Platinman Berglauf 17,4 km profil<\/h3>\n<p>1:23:18h 20Grad schw\u00fcl 73,5kg<br \/>\nPlatinman ein Lauf der schon ungew\u00f6hnlich klingt.<br \/>\nMein Freund Klaus Burggraf sagte, da musst du mal gelaufen sein, also habe ich es auch getan.<br \/>\nUnd das war gut so, denn der Lauf findet leider nicht mehr statt.<br \/>\nStart war in Hennef- B\u00f6dingen, Duschen und Umkleiden gab es keine.<br \/>\nIn Bad Hennef h\u00e4tte ich einen Lauf mit so viel Profil gar nicht erwartet, aber da habe ich mich wohl vertan.<br \/>\nZwischen h\u00f6chstem und niedrigsten Punkt lagen zwar nur 148m, aber mit 523 zu \u00fcberwindenden H\u00f6henmetern war das ganze dennoch recht anspruchsvoll.<br \/>\nRegen hatte in den vorigen Tagen den Boden schwer gemacht, aber am Renntag war es daf\u00fcr trocken, wenngleich auch schw\u00fcl.<br \/>\nKurz nach dem Start der 494 Teilnehmer mussten bereits einige matschige Feldwege belaufen werden.<br \/>\nSp\u00e4ter gab es dann Anstiege mit teilweise zweistelligen Prozentzahlen, so steil, dass viele L\u00e4ufer nur noch gehen.<br \/>\nIch laufe die Steigungen zu zwei Dritteln, gehe die letzten Meter, um dann sofort am Gipfel wieder auf&#8217;s Gas zu dr\u00fccken.<br \/>\nDas zahlt sich aus. Platz um Platz mache ich gut.<br \/>\nAm Ende kommt noch mal ein langes Gef\u00e4lle. Konzentration ist gefragt, um nicht auszurutschen, in der Senke ist es richtig matschig und dann rasen wir dem letzten Anstieg entgegen.<br \/>\nNoch mal alle Kraft zusammen nehmen und auf den letzten Metern endlich auch ein paar Fans.<br \/>\nAlles in allem eine tolle Veranstaltung, die leider nicht mehr stattfindet.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Nachdem der N\u00fcrburgringlauf 1999 abgesagt wurde, ist leider auch der Platinman im Jahr 2001 zum letzten Mal ausgetragen worden.<br \/>\nSeitdem wird diese sch\u00f6ne Strecke in Hennef-B\u00f6digen (Driesch) am 2. Freitag im Juni als privater Lauftreff absloviert.<br \/>\nInsofern sind die Berichte nicht mehr ganz aktuell.Der Berglauf f\u00fchrt \u00fcber Wald- und Wirtschaftswege, Aspaltstra\u00dfen und Trampelpfade durch 5 T\u00e4ler. Klingt bl\u00f6d, aber der Start ist auf dem &#8222;Berg&#8220;. Die Anstiege sind entweder steil und kurz oder flach und lang; eine bunte Mischung also.<\/p>\n<p>Die &#8222;technischen Daten&#8220; :<\/p>\n<p>Steigungen : 1. Berg : 6,1 % 2. Berg : 19,3 % 3. Berg : 21,1 % 4. Berg : 4,4 % 5. Berg : 10,8 % Differenz zw. h\u00f6chstem und niedrigstem Punkt der Strecke:<br \/>\n148 m Zu \u00fcberwindende H\u00f6henmeter (nur Berg-auf-Passagen): 523 m H\u00f6hendifferenz<br \/>\n(Berg-auf- und Berg-ab-Passagen): 1046 m L\u00e4nge der Berg-auf-Passagen \/ Prozent zur Streckenl\u00e4nge: 6,4 km \/ 37 % L\u00e4nge der Berg-ab-Passagen \/<br \/>\nProzent zur Streckenl\u00e4nge: 9,7 km \/ 56 % L\u00e4nge der ebenen Passagen \/ Prozent zur Streckenl\u00e4nge: 1,3 km \/ 7 % Untergrund: Asphalt<br \/>\n(in Metern \/ Prozent): 5,1 km \/ 29 % Wald-\/Feldwege (in Metern \/ Prozent): 12,3 km \/ 71 %<\/p>\n<p>Da es hier keine Duschgelegenheit gibt f\u00fchrten wir einen Kanister mit, den wir vor der Abfahrt mit hei\u00dfem Wasser f\u00fcllten. Diese improvisierte lauwarme Dusche ist manchmal besser als die gebotenen Duschr\u00e4ume.<br \/>\nDas Wetter zeigte sich in den Jahren 1996 und 1997 recht unfreundlich und verwandelte die Waldwege streckenweise in Schlamml\u00f6cher, dennoch (oder gerade deswegen) hatten wir &#8217;ne Menge Spass.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<h3>Platinman 2000 (Hennef-B\u00f6dingen) \/ 17,4 km &#8211; 523 H\u00f6henmeter<\/h3>\n<p>So etwas habe ich in meiner 17-j\u00e4hrigen L\u00e4uferzeit nicht mitgemacht!<br \/>\nUnmittelbar nach dem Start eine Bergabstrecke von etwa einem Kilometer, anschlie\u00dfend der erste Anstieg, der relativ human war.<br \/>\nGefolgt von einem kurzen St\u00fcck Ebene kam das Unfassbare, ein schier unglaublicher Anstieg, den ich aufgrund meiner bergliebenden Ausrichtung und meines geringen K\u00f6rpergewichts laufend meistern konnte. Viele vor und hinter mir sowie auch mein st\u00e4ndiger Laufpartner \u2013 wie er mir sp\u00e4ter berichtete \u2013 sind dort hochgegangen.<br \/>\nDanach kam ein langes Bergabst\u00fcck, das ohne Gnade auf die Fu\u00df- und insbesondere auf die Kniegelenke schlug.<br \/>\nZu diesem Zeitpunkt hatte ich bedingt durch den zweiten Berg saure Waden UND Oberschenkel. Beim Bergablaufen drohten meine Beine, wegen der Schw\u00e4chung, einzuknicken. So etwas ist mir noch nie passiert!!!<br \/>\nEs kam jedoch noch schlimmer &#8230;<br \/>\nMitten im Wald, nach 10 km, stand auf einmal eine \u201eWand\u201c \u2013 der dritte Berg, vor dem uns alle vor dem Rennen gewarnt hatten.<br \/>\nIch sp\u00fcrte eine G\u00e4nsehaut \u00fcber meinen R\u00fccken huschen ob der Tatsache, dass ich k\u00f6rperlich nahe dem Ende war und ein so PERVERSER Anstieg vor mir lag.<br \/>\nM\u00fchsam GING ich in einer 5er-Gruppe diese Erhebung, die mit Wurzeln, umgest\u00fcrzten B\u00e4umen und Steinen \u00fcbers\u00e4t war, hoch und sp\u00fcrte bei JEDEM Schritt animalische Schmerzen in meinen Waden. Es war eine Ewigkeit, der Anstieg wollte nicht abflachen.<br \/>\nZu diesem Zeitpunkt gaben drei Athleten, die ich jahrelang bei fast jedem Rennen getroffen habe, vor mir laufend das Rennen mit schmerzverzerrten Gesichtern auf.<br \/>\nOben angekommen habe ich ca. 500 m gebraucht, um wieder einigerma\u00dfen normal auf fast ebener Strecke laufen zu k\u00f6nnen. Der Not gehorchend schaltete ich radikal um auf kleine Schritte, konnte dennoch an der dritten Frau vorbeilaufen, die in arge Schwierigkeit gekommen war.<br \/>\nIn der immer noch intensiven Sonne laufend f\u00fchrte die Strecke durch Wiesen und Felder. Pl\u00f6tzlich erschien auf einem \u00fcbersichtlichen Teilst\u00fcck ein gro\u00dfes Feuerwehrl\u00f6schfahrzeug, wie eine Fata Morgana. 20 Meter vor einem mit zwei Feuerwehrleuten besetzten L\u00f6schschlauch fragte man mich, ob ich Wasser haben wollte \u2013 und ich wollte. So wurde mein K\u00f6rper mit kaltem Grundwasser abgeduscht. Ein Supergef\u00fchl!<br \/>\n5 Minuten danach bekam ich meinen zweiten Wind und konnte das Tempo schmerzreduziert forcieren. Am Schlussanstieg konnte ich mit letzter Kraft die zweite Frau des Rennens abfangen und wurde in einem gut besetzten Feld (Starter aus dem bundesweiten Raum) von 400 (!) L\u00e4ufern 25ster, in einer Zeit von 01:18:07. Erneut als schnellster Vereinsloser.<br \/>\nDas obligatorische Laufen nach dem Wettkampftag musste leider ausfallen, da ich von der H\u00fcfte abw\u00e4rts ergiebigen Muskelkater und dadurch gro\u00dfe Schwierigkeiten schon beim Gehen hatte.<br \/>\nFrank S., K\u00f6ln<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Der dritte Samstag im Juni war f\u00fcr mich in den letzten beiden Jahren ein besetzter Samstag. So wie dieses Jahr auch wieder. Der Platinman in Hennef stand an.<br \/>\nIm ersten Moment h\u00f6rt sich die Bezeichnung recht \u00fcberheblich an, doch zu den erkl\u00e4renden Fakten des Laufes sp\u00e4ter mehr.<br \/>\nHennef liegt in der N\u00e4he von Bonn und ziemlich genau 26 Kilometer s\u00fcdlich von meiner Heimstatt im \u00e4u\u00dfersten Osten K\u00f6lns. \u00dcber die A3 f\u00e4hrt man problemlos bis zum Kreuz Bonn \/ Siegburg und dann auf der A 560 Richtung Hennef bis zur Ausfahrt Hennef Ost. An der Ampel rechts und dann ist der Rest ausgeschildert. Einfach in Richtung B\u00f6dingen, einem kleinen verschlafenen Nest auf dem Lande und im Siebengebirge. Der Parkplatz ist beschildert (eine gro\u00dfe Wiese), f\u00e4llt aber auch sofort auf, da es nur eine Stra\u00dfe gibt. Ansonsten kann man die Ordner fragen und ausgeschildert ist auch alles.Warum diese Ausf\u00fchrlichkeit ? Sicher wird Hennef nicht jedermann ein Begriff sein und somit f\u00e4llt die Einordnung leichter. Und zudem werdet ihr diese Strecke zu dem Lauf eh nicht mehr fahren, da der Platinman in diesem Jahr das letzte Mal stattgefunden hat. Und so habt ihr wenigstens die Anfahrtstrecke als Trost.<br \/>\nNach der Anfahrtbeschreibung folgt jetzt eine Streckenbeschreibung, mein eigenes Laufempfinden, dann die Begebenheiten zum Wohl der L\u00e4ufer und die Gr\u00fcnde, weshalb es keinen weiteren Platinman mehr geben wird. Auch wenn es nur einen wirklich wichtigen Grund gibt.<\/p>\n<p>Die Strecke<br \/>\n===========<\/p>\n<p>In den meisten Beschreibungen wird der Lauf als der schwerste Berglauf (!) im Rheinland und sogar in Nordrhein Westfalen beschrieben. Die L\u00e4nge betr\u00e4gt 17,4 Kilometer und dazu kommen 523 H\u00f6henmeter Differenz. Zum Vergleich : die Zugspitze ist 2800 Meter hoch, damit h\u00e4tten wir bereits \u00fcber ein Sechstel auf den Weg zur Spitze zur\u00fcckgelegt. Und dazu noch 17,4 Kilometer. H\u00f6rt sich nicht viel an &#8230;<br \/>\nDie ersten knapp 2 Kilometer geht es bergab und dann kommt der erste H\u00fcgel, \u00fcber 1 Kilometer geht es maximal 8,1 % bergan. Dies ist die erste Aufforderung an die Muskulatur, die sich danach mit noch vier weiteren H\u00fcgeln herumschlagen mu\u00df.<\/p>\n<p>Bei Kilometer 3 geht es zur Erholung bergab und bei Kilometer 4 gibt es auch einen Erfrischungsstand mit Wasser. Kilometer 6 ist der Einstieg in die n\u00e4chste bergan Passage und nun wird es noch steiler.<br \/>\nEs sind zwar nur 600 Meter, aber immerhin bis zu 19,3 % Steigung. Nun merkt man das erste Mal sehr deutlich, da\u00df dieser Lauf nicht umsonst nur L\u00e4ufern empfohlen ist, die gut trainiert und gesund sind.<\/p>\n<p>Wiederum zur Erholung geht es dann bis Kilometer 8 wieder abw\u00e4rts, um dann in das heftigste bergauf Teilst\u00fcck \u00fcberzugehen. Auf knapp 700 Metern mu\u00df man bis zu 21,1 % Steigung \u00fcberwinden. An ein Laufen ist nicht mehr zu denken und man geht nur noch \u00fcber Stock und Stein den Hang hinauf. Eine Art Trampelpfad.<br \/>\nEine lange Reihe L\u00e4ufer, unterbrochen durch mehr oder weniger gro\u00dfe L\u00fccken, bewegt sich relativ langsam dem Scheitelpunkt entgegen. Oben angekommen w\u00e4re man gerne bereit die Aussicht zu geniessen und sich hinzusetzen, doch es stehen noch \u00fcber 8 Kilometer an. Augen zu und weiter.<br \/>\nBis zu Kilometer 10,5, wenn es erneut hoch geht, l\u00e4uft man an Wiesen vorbei und ein weiterer Erfrischungsstand versorgt uns bei Kilometer 9,5 wieder mit dem belebenden Na\u00df. Doch dann ist erstmal wieder Schlu\u00df mit lustig. Auf 1,3 Kilometern mu\u00df man nur 4,4 % Steigung in Kauf nehmen, aber es zieht sich. Und so kann es erneut passieren, da\u00df man die ein oder andere Passage zur Erholung angeht.<\/p>\n<p>Nun kommt ein langgezogenes bergab St\u00fcck, nur kurzfristig relativ eben und wenig bergan. Bis Kilometer 16 kann man sich in seiner Zeit verbessern, wenn einem das schnelle runterlaufen liegt. Allerdings an einer etwas l\u00e4ngeren Stelle (ca. 600 Meter) ist es kaum m\u00f6glich zu \u00fcberholen, da der Weg sehr eng ist und Schotter den Lauf nicht vereinfacht.<br \/>\nUnd nun kommt das Sahneh\u00e4ubchen.<br \/>\nAb Kilometer 16 geht es mal wieder hinein ins Vergn\u00fcgen. Der letzte Anstieg erfreut einen auf 1,2 Kiklometer mit bis zu 10,8 % Steigung. Was will man zum Abschlu\u00df mehr.<br \/>\nDie letzten 500 Meter geraten zu einem recht m\u00fchseligen Finish, auch wenn die pl\u00f6tzlich am Start \/ Ziel auftauchende Menge die letzten Reserven zu mobilisieren wei\u00df.<\/p>\n<p>Eigenes Laufempfinden<br \/>\n=====================<br \/>\nDer Lauf fing um 17 Uhr an und entsprechend war mein Empfinden. Gut, obwohl ich am abend voher noch Kegeln mu\u00dfte und der Kopf am morgen noch leicht ein bisschen gedr\u00f6hnt hat. Auch die Startphase war gut und erst bei dem ersten Anstieg merkte ich, da\u00df Alkohol und tags drauf ein Lauf nicht die optimale Verbindung sind.<\/p>\n<p>Doch schlimmer war es beim zweiten H\u00fcgel, als ich das Gef\u00fchl hatte, da\u00df die Muskeln im rechten Bein sich gerne einer Verkrampfung hingeben wollten. Doch sie konnten es zum Gl\u00fcck unterlassen.<br \/>\nSo kann ich im nachhinein sagen, da\u00df die bergauf Passagen f\u00fcr meine Verh\u00e4ltnisse nicht optimal verliefen, daf\u00fcr aber meine Beine die bergab St\u00fccke wesentlich schneller zur\u00fccklegten. Wobei ich lieber hoch laufe, als runter die Kontrolle \u00fcber meine Beine verlieren zu wollen.<\/p>\n<p>Die Zeit war schneller als letztes Jahr und mit 1:34,37 Std. ansprechend, auch wenn ich mein Ziel von 1:30 Std. nicht mehr erreichen werde.<br \/>\nDie Begebenheiten zum Wohl der L\u00e4ufer<br \/>\n=====================================<\/p>\n<p>Der bereits erw\u00e4hnte Parkplatz (eine Wiese) ist gro\u00df genug und zudem gibt es noch weitere Stellfl\u00e4chen, auch wenn die Nutzung der Wiese Vorrang haben sollte.<br \/>\nDie Startnummernausgabe ist an einem Vereinshaus und dort sind auch die Sanit\u00e4renanlagen, zumindest Toiletten. Es ist alles liebevoll hergerichtet und es gibt auch einen Tisch mit selbstgebackenem Kuchen, Kaffee und sonstige Getr\u00e4nke.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich auch die nicht zu vermeidenen Handzettel f\u00fcr die n\u00e4chsten L\u00e4ufe in der n\u00e4heren Umgebung finden sich und die verbleibene Zeit bis zum Start kann dann gut mit lesen verbringen. Der Start ist noch mal ungef\u00e4hr 700-800 Meter entfernt und auch gleichzeitig das Ziel.<br \/>\nEine sch\u00f6ne, intime Atmosph\u00e4re und man sieht viele L\u00e4ufer der vergangenen Jahre wieder. Und dies soll es gewesen sein ?<\/p>\n<p>Wirklich der letzte ?<br \/>\n=====================<br \/>\nVor dem Start nahm einer der Organisatoren das Mikrofon in die Hand und mu\u00dfte mit leicht bebender Stimme gestehen, da\u00df es wohl keinen weiteren Platinman geben wird. Es gibt sicher mehrere Gr\u00fcnde, weshalb der 8. Platinman auch der letzte war, doch im Grunde ist nur einer relevant : Die Zeit f\u00fcr die Organisation. Neben dem Beruf und dem eigenen Laufen und eventuell noch was Freizeit und Freundin war die Organisation eines Berglaufes f\u00fcr 2 Personen nicht mehr zu schaffen. Und dies gedenk der Tatsache, da\u00df am Lauftag auch noch \u00fcber 100 ehrenamtliche Helfer zugegen waren und tatkr\u00e4ftig halfen.<\/p>\n<p>Aber bedenken sollte man auch, da\u00df B\u00f6dingen ein sehr kleiner Ort ist und von Seiten der Bev\u00f6lkerung immer wieder Unmut ge\u00e4u\u00dfert wurde, da\u00df dieser Menschenauflauf nicht l\u00e4nger zu dulden ist. Anstatt froh zu sein, da\u00df mal etwas passiert und diesen einen Tag im Jahr mit vielen Menschen zu feiern, wurde lieber gegrummelt.<br \/>\nDoch auch hat der Lauf mit weit \u00fcber 450 L\u00e4ufern eine Gr\u00f6\u00dfenordnung erreicht, mit der die Organisatoren 1994 sicher nicht rechnen konnten. So waren beim ersten Lauf 100 Starter anwesend und in den n\u00e4chsten Jahren pendelte sich das Starterfeld zwischen 250 und 350 L\u00e4ufern ein.<br \/>\n1995 164 Starter<br \/>\n1996 254 Starter<br \/>\n1997 300 Starter<br \/>\n1998 264 Starter<br \/>\n1999 378 Starter<br \/>\n2000 319 Starter<br \/>\nDa ist die Zahl von 479 Startern einer regelrechte Explosion gleichzusetzen.<\/p>\n<p>Ein anderer Aspekt ist das Wetter. Wenn das Wetter gut ist, ist der lauf ein Traum, doch wenn es regnet wandelt es sich zum Albtraum. Die beschriebene Strecke bei Regen ? 21,1 % Steigung auf einem Sandboden bei str\u00f6menden Regen ? 1997 war dies der Fall, Land unter und 16 Grad. Doch entscheidener d\u00fcrfte sein, da\u00df der Parkplatz bzw. die Weide dann nicht freigegeben werden w\u00fcrde, denn bei Regen w\u00fcrde eine regelrechte Rutschschlacht ausbrechen. Schade, da\u00df ich ihn nur bei sch\u00f6nem Wetter gelaufen bin.<br \/>\nAn dieser Stelle einen herzlichen Dank an die beiden Organisatoren f\u00fcr die sehr gute Arbeit in den letzten Jahren und vielleicht wird es noch mal eine Neuauflage geben. Vielleicht ja auch schon n\u00e4chstes Jahr.<\/p>\n<p>Konsequenz<br \/>\nDie Entscheidung aufgrund der fehlenden Zeit einen weiteren Platinman durchzuf\u00fchren ist voll und ganz nachvollziehbar, doch aufgrund der fantastischen Sicht auf das Siebengebirge und die sch\u00f6ne Umgebung als solches w\u00e4re eine Forsetzung ratsam. Nat\u00fcrlich auch wegen des anspruchvollen Kurses und den \u00fcbersichtlichen L\u00e4uferkreis. Man kennt sich halt, wenn man im n\u00e4chsten Jahr wieder dabei ist. Wollen wir mal abwarten was kommt.<\/p>\n<p>Statistikteil (von der Homepage www.platinman.de) (Anmerkung der Redaktion: die damalige Homepage)<br \/>\nSteigungen: 1. Berg: 8,1 % 2. Berg: 19,3%<br \/>\n3. Berg: 21,1 % 4. Berg: 4,4 %<br \/>\n5. Berg: 10,8%<\/p>\n<p>Differenz zw. h\u00f6chstem und niedrigstem Punkt der Strecke: 148 m<br \/>\nZu \u00fcberwindende H\u00f6henmeter (nur Berg-auf-Passagrn): 523 m<\/p>\n<p>L\u00e4nge der Berg-auf-Passagen \/ Prozent zur Streckenl\u00e4nge: 8,4 km \/ 37 %<br \/>\nH\u00f6hendifferenz (Berg-auf- und Berg-ab-Passagen): 1046 m<\/p>\n<p>L\u00e4nge der Berg-ab-Passagen \/ Prozent zur Streckenl\u00e4nge: 9,7 km \/ 56 %<br \/>\nL\u00e4nge der ebenen Passagen \/ Prozent zur Streckenl\u00e4nge: 1,3 km \/ 7 %<\/p>\n<p>Untergrund: Asphalt (in Metern \/ Prozent): 5,1 km \/ 29 %<br \/>\nWaId-\/Feldwege (in Metern \/ Prozent): 12,3 km \/ 71 %<\/p>\n<p>Starter (Lauf): 479<br \/>\ndavon im Ziel: 475<br \/>\nFrauen: 58<br \/>\n%-Anteil: 12,1<br \/>\nStarter (Walking): 17<br \/>\nWeitere Informationen aus dem Text habe ich dem Faltblatt zur Ausschreibung entnommen.<\/p>\n<p>\u00a9orionmarc 22.6.01<\/p>\n<p>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Originalausschreibung 2001 Ausschreibung 1994 Ergebnisse 1994 Zum alten Lauf finden sich im Internet heute noch einige Kommentare. Hier eine Auswahl: Ehemals der h\u00e4rteste Berglauf im Rhein-Sieg-Kreis. Start war in Hennef Altenb\u00f6dingen und dann ging es \u00fcber 5 Berge und 17,1 km. Legend\u00e4r war der dritte Berg. 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